ÖAMTC warnt vor falschen Empfehlungen für Spritspargeräte
Bild mit KI erstellt Die Anzeigen suggerieren, der Mobilitätsclub habe die Geräte geprüft oder empfehle sie. Der ÖAMTC stellt klar, dass keine Verbindung besteht.
Der ÖAMTC warnt vor Online-Anzeigen für angebliche „Spritspargeräte“, die derzeit verstärkt in sozialen Netzwerken und auf verschiedenen Internetseiten auftauchen. Sie erwecken fälschlich den Eindruck, der Mobilitätsclub habe die Produkte getestet oder empfehle sie.
Dafür verwenden die Anzeigen unter anderem das ÖAMTC-Logo, Fotos oder KI-generierte Bilder von Stützpunkten und Mitarbeitenden sowie Aussagen wie „Wir haben es getestet“ oder ähnliche Formulierungen. Zwischen den Produkten und dem ÖAMTC besteht keinerlei Zusammenhang. Der Mobilitätsclub rät, den Anzeigen nicht zu glauben und weder auf sie noch auf entsprechende Links zu klicken.
Frisch nennt Maßnahmen für geringeren Kraftstoffverbrauch
Wer den Kraftstoffverbrauch nachhaltig senken will, kann mit dem eigenen Fahrverhalten nach Einschätzung des ÖAMTC deutlich mehr erreichen als mit fragwürdigen Zusatzgeräten. Roland Frisch, Pkw-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik, empfiehlt eine vorausschauende und gleichmäßige Fahrweise. Wer ausreichend Abstand hält, kann Geschwindigkeitsunterschiede früh ausgleichen und möglichst konstant fahren. Sanftes Beschleunigen und frühes Hochschalten helfen ebenfalls, Kraftstoff zu sparen.
Auch der richtige Reifendruck wirkt sich auf den Verbrauch aus. Ein zu niedriger Luftdruck erhöht sowohl den Reifenverschleiß als auch den Kraftstoffverbrauch. Frisch empfiehlt, den Luftdruck regelmäßig zu kontrollieren und an die Beladung anzupassen.
Frisch rät außerdem, unnötiges Gewicht zu vermeiden. Ein vollgeräumter Kofferraum kostet Sprit, und Dachboxen oder -träger erhöhen den Verbrauch. Wenn sie nicht gebraucht werden, sollten sie abmontiert werden.
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