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Wiener Hotellerie fordert Einfrieren der Ortstaxe bei fünf ProzentBild mit KI erstellt

Die Wiener Hotellerie verlangt, die Ortstaxe bei fünf Prozent einzufrieren. Ab Juli 2027 soll der Satz auf acht Prozent des Nächtigungspreises steigen.

Die Wiener Hotellerie fordert, die Ortstaxe bei fünf Prozent einzufrieren. Ab Juli 2027 soll sie auf acht Prozent des Nächtigungspreises steigen.

Vor der Anhebung im Juli 2026 lag der Satz bei 3,2 Prozent. Die Aussendung beziffert den Anstieg der Abgabenlast durch die geplante Erhöhung binnen 13 Monaten mit 150 Prozent. Nach Darstellung der Wiener Hotellerie würde Wien mit acht Prozent im Europa-Vergleich auf Platz zwei liegen. Amsterdam hebt derzeit mit 12,5 Prozent vom Zimmerpreis eine höhere Ortstaxe ein.

Wiens Hotellerie-Obmann Felix Neutatz bezweifelt, dass der Markt eine weitere Erhöhung akzeptiert. Er verweist darauf, dass Amsterdam die höhere Abgabe mit dem erklärten Ziel erhebe, Touristinnen und Touristen fernzuhalten. Wien erfreue sich wachsender Beliebtheit bei internationalen Gästen. Eine weitere Erhöhung könnte dieses Interesse bremsen und Folgen für den Wirtschaftsstandort haben, gibt Neutatz zu bedenken.

Ipp verweist auf eine ÖHV-Befragung zu Kosten und Buchungen

Alexander Ipp, Wiener Landesvorsitzender der Österreichischen Hotelvereinigung und ÖHV-Vizepräsident, verweist auf eine aktuelle bundesweite Branchenbefragung der ÖHV. Laut ÖHV-Inside können 68 Prozent der Hotels Kostenanstiege nur teilweise und 22 Prozent gar nicht weitergeben.

Auf Basis aktueller Buchungen und Erfahrungswerte rechnen 62 Prozent der Hotels mit geringeren Nebenausgaben der Gäste, 60 Prozent mit kürzeren Aufenthalten und 65 Prozent mit kurzfristigeren Buchungen.

Ipp zufolge können die Hotels eine Gebührenerhöhung um 150 Prozent derzeit nicht eins zu eins an die Gäste weitergeben. Dadurch spitze sich die ohnehin schwierige wirtschaftliche Lage der Wiener Hotellerie mit steigendem Kostendruck und sinkenden Erträgen weiter zu. Neutatz und Ipp wollen mit der Stadt Wien einen Plan erarbeiten, wie sie das Wachstum in Wien sichern und dazu beitragen können.

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