Arbeitgeber bieten beim IT-KV 2 Prozent, GPA fordert 3,9
Bild mit KI erstellt Zum Auftakt boten die Arbeitgeber 2 Prozent mehr Mindestlohn und 1,2 Prozent mehr Ist-Gehaltssumme. Die GPA fordert jeweils 3,9 Prozent.
Die Verhandlungen über einen neuen IT-Kollektivvertrag haben begonnen. Daran beteiligt sind der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Gewerkschaft GPA. Zum Auftakt tauschten beide Seiten Erwartungen und Forderungen aus.
Die Arbeitgeberseite bot 2 Prozent mehr Mindestlohn und 1,2 Prozent mehr bei der Ist-Gehaltssumme. Die WKÖ ordnet das Angebot im Rahmen anderer Branchenabschlüsse ein.
Die GPA fordert jeweils 3,9 Prozent mehr beim Mindestlohn und bei der Ist-Gesamtsumme.
Martin Zandonella, Arbeitgeber-Verhandlungsleiter im WKÖ-Fachverband UBIT, sprach sich für Augenmaß aus. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten der Branche müssten bei den Verhandlungen berücksichtigt werden, sagte er. Steigende Umsatzzahlen seien kein belastbarer Indikator für die wirtschaftliche Lage, während die Branche mit enormen Kostensteigerungen bei Hardware, Lizenzkosten und Strom konfrontiert sei.
Die reale Bruttowertschöpfung im Bereich Information und Kommunikation liege bei 1 Prozent und damit nur 0,1 Prozentpunkte über dem österreichischen Durchschnitt, sagte Zandonella.
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