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Omadienst in Wien steht ab Jänner 2027 ohne neue Förderung vor dem AusBild mit KI erstellt

Die Stadt Wien streicht dem Omadienst des Katholischen Familienverbandes die Förderung. Ohne neuen Geldgeber endet das Angebot im Jänner 2027.

Der Omadienst des Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien verliert die Förderung der Stadt Wien. Das Büro von Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling hat das in einem Schreiben vom 20. Oktober 2026 mitgeteilt und dabei auf die Reform „Kindergarten neu denken“ verwiesen. Unterstützt werde demnach künftig nur, was unmittelbar dem pädagogischen Kernauftrag der Kindergärten diene.

Rund 20.000 Euro im Jahr kamen bisher aus dem Stadtbudget. Weil dieser Betrag wegfällt, sah sich der Verband gezwungen, der zuständigen Mitarbeiterin zu kündigen. Allein kann er die Kosten nicht stemmen.

Findet sich kein anderer Geldgeber, ist der Omadienst ab Jänner 2027 de facto Geschichte. Die übrigen Omadienste des Verbandes außerhalb Wiens sind davon nicht betroffen.

Stadtrechnungshof würdigt den Dienst als zusätzliche Betreuung

Auf ihrer Website weist die Stadt Wien weiterhin auf das Angebot hin. Im Sozialinfo-Verzeichnis ist der Omadienst als „Kinderbetreuung zu Hause“ angeführt. Der Eintrag wurde zuletzt im April 2026 aktualisiert. Der Stadtrechnungshof würdigte den Dienst nach einer Prüfung als zusätzliche Möglichkeit zur Kinderbetreuung für Familien.

Der Omadienst wurde 1973 gegründet. Er bringt Familien in der Nähe mit älteren Menschen zusammen, die Kinder regelmäßig betreuen. Das Angebot richtet sich unter anderem an Eltern mit Arbeitszeiten außerhalb der üblichen Öffnungszeiten, an Eltern in Weiterbildung oder beim Wiedereinstieg sowie an Familien ohne Betreuungsplatz. Die Leihomas werden persönlich ausgewählt, müssen eine Strafregisterbescheinigung vorlegen und werden geschult.

Christopher Erben, stellvertretender Vorsitzender des Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien, sagt, der Omadienst sei kein Kindergartenangebot. Er helfe Familien etwa früh am Morgen, am späten Nachmittag oder wenn ein Kind krank sei. Es ist nicht das erste Mal: Bereits 2016 strich die Stadt die Unterstützung. Damals kam breite Kritik, unter anderem vom Seniorenbund. Wenige Tage später versprach der damalige Bürgermeister Michael Häupl, weiterzuzahlen. Erben appelliert an Bürgermeister Michael Ludwig und die Stadtregierung, eine Lösung für die Weiterführung zu finden. Über welches Ressort die Förderung laufen würde, sei zweitrangig.

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