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KI-generiertes Bild: Papiere mit einem schwarzen Stift, Ordnern und einem Taschenrechner auf einem Holztisch.KI-Bild

Die dritte Eisenbahn-KV-Runde endete ohne Einigung. Arbeitgeber halten die Verkürzung von 40 auf 38,5 Stunden nur mit einem Zweijahresabschluss für umsetzbar.

Die dritte Verhandlungsrunde zum Eisenbahn-Kollektivvertrag endete ohne Ergebnis. Die Arbeitgeber sehen darin einen Rückschritt gegenüber den konstruktiven ersten beiden Runden. Nach ihrer Darstellung wies die Gewerkschaft vida sämtliche Vorschläge der Arbeitgeber zurück.

vida fordert, die Wochenarbeitszeit innerhalb eines Jahres von 40 auf 38,5 Stunden zu verkürzen. Nach Darstellung der Arbeitgeber würde das die Gehaltskosten ohne Zuschläge um 3,89 Prozent erhöhen. Unter Einrechnung bestehender Zuschläge beziffern sie die Mehrbelastung mit 4,87 Prozent. Die rollierende Inflation beträgt 3,26 Prozent. „Das ist wirtschaftlich nicht tragbar“, betonte Thomas Scheiber, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite.

vida verlangt eine KV-Erhöhung zusätzlich zur Arbeitszeitverkürzung

Angesichts der Kostenfolgen hatten die Arbeitgeber bereits in der zweiten Verhandlungsrunde einen Zweijahresabschluss skizziert. Scheiber sagte: „Eine Arbeitszeitverkürzung in dieser Größenordnung ist nur mit einem KV-Abschluss über zwei Jahre zu stemmen“.

In der dritten Runde lehnte vida laut Arbeitgebern sämtliche Vorschläge für einen tragfähigen Zweijahresabschluss ab. Zusätzlich zur Arbeitszeitverkürzung verlangte sie eine KV-Erhöhung. Scheiber sagte dazu: „Diese Forderungen sind überbordend und blenden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Unternehmen komplett aus“. Nach Darstellung der Arbeitgeber will vida nun wieder ausschließlich über eine prozentuelle KV-Erhöhung sprechen und fordert 3,9 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich über der rollierenden Inflation von 3,26 Prozent.

Die Arbeitgeber betonen, dass jede KV-Erhöhung und Arbeitszeitregelung nach ihrer gesamten Kostenwirkung bewertet werden müsse, einschließlich der Zuschläge und Änderungen im Rahmenrecht. Scheiber sagte: „Werden Arbeitszeitverkürzung, Rahmenrechtsänderungen und die Abgeltung der rollierenden Inflation zusätzlich verlangt, würde dies die Branche übermäßig belasten. Das muss auch dem Sozialpartner klar sein, und diese Vorgehensweise ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir hoffen, dass wir die Gespräche kommende Woche wieder vernunftbegabt und konstruktiv fortsetzen können“.

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