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Eine Gruppe von Erwachsenen posiert in einem Konferenzraum vor einer Präsentationsfläche.

Die PTS Hall in Tirol und die PTS Wattens wurden zusammengeführt. Geografische und fachliche Synergien zwischen den Standorten werden geprüft.

Bei der ersten PTS-Fachtagung am WIFI in Innsbruck berieten Bildungslandesrätin Cornelia Hagele und Christian Biendl, Leiter des Pädagogischen Dienstes der Bildungsdirektion für Tirol, mit den Direktorinnen und Direktoren der Polytechnischen Schulen über deren künftige Entwicklung.

Dabei ging es darum, wie die Schulen enger zusammenarbeiten, gelungene Praxisansätze weitergeben und die Berufsgrundbildung für Tirols Jugendliche auf lange Sicht voranbringen können. Hagele hob die Polytechnischen Schulen als Bindeglied zwischen Pflichtschule und Lehre hervor. Für junge Menschen böten sie die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten zu erkennen und sich auf ihren beruflichen Weg einzustellen. Hagele plädierte dafür, die Kooperation unter den Schulen auszubauen und die Ausbildung im Verbund voranzubringen.

Derzeit lotet man aus, wie die Standorte durch ihre Lage und ihre unterschiedlichen Ausbildungsangebote Synergien erzielen können. Damit soll die Berufsgrundbildung in sieben Bereichen weiterhin möglichst gut möglich sein: Metall, Elektro, Bau, Holz, Handel-Büro, Dienstleistungen und Tourismus. Die Zusammenführung der PTS Hall in Tirol und der PTS Wattens war dabei ein erster Schritt. Außerdem ist eine intensive Kooperation der Polytechnischen Schulen mit den Fachberufsschulen vorgesehen. An den Fachberufsschulen schaffen Werkstätten mit zeitgemäßer Ausstattung und Technik auf aktuellem Stand besonders günstige Bedingungen für eine Ausbildung mit starkem Praxisbezug.

Hagele hob den Gewinn hervor, den das Teilen von Praxiswissen und Ideen unter den Schulen mit sich bringe. Beispiele aus der Praxis könnten anderen Standorten Impulse geben und zur Entwicklung neuer Wege in der Berufsgrundbildung beitragen. Die Landesrätin freue sich, den Prozess gemeinsam mit den Direktorinnen und Direktoren und unter Nutzung ihrer vielfältigen Expertise zu gestalten.

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