Werner-Pirchner-Preis in Innsbruck geht an Quartett und Oboisten

Das Bubreg Quartett gewann in der Kammermusik, Junlin Zhou in der Kategorie Oboe. Die Finalrunde fand im Haus der Musik in Innsbruck statt.
Das Bubreg Quartett aus Österreich hat beim Werner-Pirchner-Preis die Wertung in der Kammermusik für Bläserensembles gewonnen. Der Oboist Junlin Zhou aus China holte den Hauptpreis in seiner Kategorie. Die Finalrunde fand am 5. November im Haus der Musik in Innsbruck statt.
In der Kammermusik erhielt Sacculum-Brass aus Österreich den zweiten Preis, das Ensemble Mousai aus den USA den dritten. In der Kategorie Oboe folgten Paul Rischanek aus Österreich auf Platz zwei und Nicky Schmidli aus der Schweiz auf Platz drei. Landesmusikdirektor Helmut Schmid und mdw Univ.-Prof. Gottfried J. Pokorny übergaben die Preise.
Das Oboenfinale stand im Zeichen von Mozart
Auf dem Programm der Oboen-Solistinnen und -Solisten stand das Oboenkonzert C-Dur, KV 314, von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Werner-Pirchner-Preis-Orchester begleitete sie unter der musikalischen Leitung von Dirigent Dorian Keilhack. Die Ensembles gestalteten ein eigenständiges Wettbewerbsprogramm.
In der Oboen-Fachjury saßen Julia Zulus vom Bühnenorchester Wiener Staatsoper und Diethelm Jonas von der Musikhochschule Lübeck und der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Die Kammermusik-Jury bestand aus Gottfried J. Pokorny von der mdw und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Johannes Puchleitner von der Leitung des Tiroler Landeskonservatoriums und Maximilian Bauer von der Universität Mozarteum Salzburg. Helmut Schmid hatte in beiden Sparten den Juryvorsitz.
Für die fünfte Ausgabe des internationalen Wettbewerbs hatten sich 82 Musikerinnen und Musiker aus 15 Nationen beworben. Aus eingereichten Videos wurden in der ersten Runde im Juni insgesamt 16 Semifinalistinnen und Semifinalisten ausgewählt. Für das Semifinale nominierte die Fachjury jeweils acht Instrumentalistinnen und Instrumentalisten in der Kategorie Oboe und acht Bläserensembles. Die Finalistinnen und Finalisten qualifizierten sich am 3. November im Tiroler Landeskonservatorium für die Schlussrunde.
Die Wertung für Bläserensembles wurde heuer erstmals angeboten. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende und Berufsmusikerinnen und -musiker unter 30 Jahren. Das Land Tirol vergibt den Preis gemeinsam mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Benannt ist er nach dem 2001 verstorbenen Tiroler Komponisten und Musiker Werner Pirchner.
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