Trockenheit zwingt steirische Almbauern zu Wassertransporten
Wegen anhaltender Trockenheit müssen steirische Almbauern bereits Anfang Juni Wasser mit Tankfahrzeugen zu den Tieren bringen. Betroffen ist unter anderem die Kletschachalm bei Leoben.
Steirische Almbauern transportieren wegen anhaltender Trockenheit bereits Anfang Juni Wasser mit Tankfahrzeugen auf die Almen. In der aktuellen Periode des Jahres ist der Abfluss aus dem Erdreich auf zahlreichen Hochweiden erheblich unter dem Durchschnitt.
Auf der Kletschachalm im Bezirk Leoben stehen den Bauern täglich nur 2.000 Liter statt der sonst üblichen 6.000 Liter zur Verfügung. Rund 100 Rinder werden dort gehalten. Eine Mutterkuh trinkt an heißen Tagen 80 bis 100 Liter.
Auch in der Umgebung von Graz ist die Quellschüttung halbiert. Zur Deckung des Wasserdefizits ist der Einsatz von Tanklastern an jedem Tag notwendig.
Zusätzlich fiel die erste Mahd um bis zu 40 Prozent geringer aus. Die Almbauern kämpfen damit schon jetzt mit einem Problem, das normalerweise erst später im Sommer auftritt.
Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Monate hat die Lage verschärft. Viele Rinder wurden erst kürzlich auf die Sommerweiden gebracht.
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