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Gerda Pohl hilft nach Nepal-Flut in KathmanduBild mit KI erstellt

Fast 500 Menschen starben bei der Flut in Nepal, mehr als 1.400 werden vermisst. Gerda Pohl hilft in Kathmandu bei der Versorgung.

Bei der Flut in Nepal kamen bislang fast 500 Menschen ums Leben. Auf nepalesischer und tibetischer Seite werden mehr als 1.400 Personen vermisst, darunter Hunderte Touristen.

In Kathmandu wirkt die steirische Ärztin Gerda Pohl an der medizinischen Versorgung mit. Sie engagiert sich seit 13 Jahren ehrenamtlich in Nepal.

Verletzte und Verstorbene aus dem Katastrophengebiet werden nach Kathmandu gebracht. Vor dem größten staatlichen Krankenhaus des Landes warteten zahlreiche Menschen auf Nachrichten über vermisste Angehörige. Auch in sozialen Medien suchen Menschen nach Familienmitgliedern und Bekannten.

Monsun und weitere Flutgefahr gefährden die Rettung

Eine weitere Flutwelle und Monsunregen machen die Rettungseinsätze gefährlich. Bei der ersten Flut starben bereits mehr als 200 Sicherheitskräfte. Nepal hat bis zu 15.000 Soldaten und Polizisten für die Rettungsarbeiten in das betroffene Gebiet entsandt.

Ein Gletschersturz löste die Flut aus. Das Wasser kam von der anderen Seite der Grenze und riss das Warnsystem mit sich. In den ersten kleineren Dörfern konnte die Bevölkerung nicht rechtzeitig gewarnt werden. Weiter flussabwärts gelang die Warnung früher, dort gab es weniger Todesopfer.

Rettungsteams erreichten das Gebiet binnen zwei Stunden

Seit dem Erdbeben von 2015 hat Nepal seine Katastrophenhilfe verbessert. Nach der aktuellen Flut trafen Rettungsmannschaften innerhalb von zwei Stunden im Gebiet ein. Hubschrauber wurden rasch für Rettungsflüge eingesetzt.

Zerstörte Brücken und blockierte Zufahrtswege erschweren privaten Hilfsorganisationen den Zugang zur Region. Zunächst stehen die Suche nach Vermissten und die Bergung der Opfer im Mittelpunkt. Danach sollen Menschen unterstützt werden, die durch die Flut ihre Lebensgrundlage verloren haben. Die Erholung der betroffenen Gebiete wird voraussichtlich viele Monate dauern, für den Wiederaufbau braucht Nepal internationale Unterstützung.

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