Zehetner: Energiekostenmaßnahmen dämpfen Inflation
Bild mit KI erstellt Die Inflation sank im Juli auf 2,8 Prozent, nachdem sie im Juni bei 3,2 Prozent gelegen war.
Nach Angaben von Statistik Austria sank die Inflation im Juli auf 2,8 Prozent, nachdem sie im Juni bei 3,2 Prozent gelegen war. Laut einer Aussendung wirken die Maßnahmen der Bundesregierung zur Senkung der Energiekosten weiterhin deutlich inflationsdämpfend.
Die Strompreise lagen im Juli um 10,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau und dämpften die Gesamtinflation um 0,26 Prozentpunkte. Statistik Austria führt diese Entwicklung insbesondere auf die mit Jahresbeginn wirksame Senkung der Elektrizitätsabgabe und des Erneuerbaren-Förderbeitrags zurück. Seit April wirken zusätzlich der Sozialtarif für anspruchsberechtigte Haushalte und der neue Sommer-Netztarif preisdämpfend. Die Preise für Haushaltsenergie lagen im Juli um 0,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Zehetner ruft zum Stromtarifvergleich auf
Die internationalen Energie- und Rohstoffmärkte bleiben laut Aussendung angesichts geopolitischer Unsicherheiten volatil. Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner bezeichnete neben staatlichen Maßnahmen auch Wettbewerb und einen aktiven Vergleich der verfügbaren Angebote als entscheidend.
Zehetner appellierte an Haushalte, ihren Stromtarif zu prüfen. Ein guter Fixpreis könne in einem volatilen Markt Sicherheit geben, ein Anbieterwechsel könne Geld sparen.
Nach Zehetners Darstellung wurden mit dem ElWG Wettbewerb, Transparenz und der Schutz von Kundinnen und Kunden gestärkt. Mit dem EABG werde der Ausbau von erneuerbarer Energie, Netzen und Speichern beschleunigt.
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