Magistrat Villach erreicht Bestwert im Städtevergleich

Kununu bewertet die Zufriedenheit beim Magistrat Villach mit 59,9 Prozent. Bürgermeister Günther Albel verweist auf kürzere Arbeitszeiten und mehr Homeoffice.
Kununu, die größte Arbeitgeber-Vergleichsplattform im deutschsprachigen Raum, hat Österreichs öffentlichen Dienst verglichen. Im Zufriedenheits-Atlas geben 59,9 Prozent der Beschäftigten an, mit dem Magistrat der Stadt Villach zufrieden zu sein. Das ist der höchste Wert unter den zehn größten Städten.
Dornbirn und Salzburg liegen mit jeweils 58,9 Prozent dahinter. Klagenfurt erreicht 50,2 Prozent und Platz zehn. Die allgemeine Jobzufriedenheit in Österreich beträgt 54,9 Prozent.
Albel verweist auf flexiblere Arbeitsbedingungen
Villachs Personalreferent, Bürgermeister Günther Albel, bedankt sich bei den Beschäftigten für ihr Vertrauen und ihre Zustimmung. Er will auch künftig eine faire Balance zwischen Leistungsanforderungen und Lebensqualität im Magistrat ermöglichen.
Albel verweist auf Änderungen der vergangenen Jahre: Die Wochenarbeitszeit sank von 40 auf 38 Stunden, das Homeoffice-Angebot wurde ausgebaut und die Gehälter im Kindergartenbereich wurden angehoben. Wenn es die Arbeitssituation in der jeweiligen Abteilung zulässt, können Beschäftigte zeitweise auf eine Vier-Tage-Woche umstellen.
Albel sagt, die Maßnahmen machten den Arbeitsalltag flexibler und verbesserten die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Hannes Mattersdorfer, Vorsitzender der Personalvertretung der Stadt Villach, sagt, Villach habe im österreichweiten Städtevergleich die wenigsten Beschäftigten pro 1.000 Einwohner:innen. Der Anteil der Personalkosten am Gesamtbudget liege bei rund 22 Prozent. Die hohe Zufriedenheit zeige laut Mattersdorfer, dass effizienter Personaleinsatz und faire, attraktive Arbeitsbedingungen kein Widerspruch sein müssten.
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