Kärnten plant 135 Kilometer Transportleitungen bis 2040

Bis 2040 sollen rund 135 Kilometer Transportleitungen, neue Speicher und zusätzliche Wasserressourcen Kärntens Trinkwasserversorgung absichern.
Bei der Landesgruppensitzung des Österreichischen Städtebundes in Klagenfurt stellte Gemeindereferentin Marika Lagger-Pöllinger Maßnahmen für Hitzeschutz, Trinkwasserversorgung und smartes Wassermanagement vor.
Für Hitzeschutzmaßnahmen in Kindergärten und Volksschulen stellt das Land Kärnten im Rahmen einer im Juli gestarteten Förderung 4,5 Millionen Euro bereit. Gefördert werden 80 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens 80.000 Euro. Bisher haben 82 Gemeinden 276 Maßnahmen eingereicht.
Kärnten plant neue Leitungen, Speicher und Gemeindepartnerschaften
Kärnten verfügt grundsätzlich über ausreichend große Wasserressourcen, regional und zu Spitzenverbrauchszeiten können jedoch Engpässe auftreten. Das Land will Grundwasservorkommen sichern, die überregionale Wasserverteilung ausbauen und die bestehende Infrastruktur erhalten. Bis 2040 sollen rund 135 Kilometer Transportleitungen, sogenannte Wasserschienen, sowie neue Speicher und zusätzliche Wasserressourcen geschaffen oder erschlossen werden. Dafür sind rund 140 Millionen Euro vorgesehen.
Digitale Verbrauchsdaten können Wasserverluste, Verbrauchsabweichungen und Lastspitzen frühzeitig sichtbar machen. Künstliche Intelligenz soll Verbrauchsprognosen ermöglichen und helfen, drohende Versorgungsengpässe früher zu erkennen.
Die konkreten Details und Fördermöglichkeiten für geplante Gemeindepartnerschaften will Lagger-Pöllinger bei der kommenden Bürgermeister:innen-Konferenz am 8. Oktober vorstellen.
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