Metalltechnische Industrie erhöht Ist-Löhne ab November um 1,9 Prozent
Bild mit KI erstellt Ab 1. November steigen Mindestentgelte, Lehrlingseinkommen und Zulagen um 2,1 Prozent. Die Nacht- und Dritt-Schichtzulagen steigen um 7,01 Prozent.
Ab 1. November steigen die Ist-Löhne und -Gehälter in der Metalltechnischen Industrie um 1,9 Prozent. Dann tritt der zweite Teil des zweijährigen Kollektivvertragsabschlusses in Kraft, den die Kollektivvertragspartner im Vorjahr vereinbart hatten.
Die Grundstufen der kollektivvertraglichen Mindestentgelte steigen um 2,1 Prozent. Der niedrigste Mindestlohn beziehungsweise das niedrigste Mindestgehalt steigt auf 2.622,74 Euro. Die Lehrlingseinkommen erhöhen sich um 2,1 Prozent.
Zulagen und Aufwandsentschädigungen steigen um 2,1 Prozent. Für Nachtarbeit und die dritte Schicht erhöht sich die Zulage um 7,01 Prozent auf 3,754 Euro pro Stunde. Für den 1. November 2026 nennt die Aussendung eine relevante rollierende Zwölf-Monatsinflation von 3,3 Prozent.
Im Jahr 2025 gingen in der Metallindustrie mehr als 20.000 Arbeitsplätze verloren, davon 10.000 in der Metalltechnischen Industrie. Die Sozialpartner führten ab dem Frühjahr 2025 industriepolitische Gespräche, um die wirtschaftliche und soziale Lage gemeinsam zu beurteilen. Planbarkeit, Sicherheit und Stabilität hatten dabei Priorität.
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