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PRO-GE fordert Sozialplan nach Ardo-Schließung in Groß-EnzersdorfBild mit KI erstellt

Nach der angekündigten Werksschließung fordert die Gewerkschaft einen Sozialplan und eine Arbeitsstiftung für die betroffenen Beschäftigten.

Die Gewerkschaft PRO-GE reagiert mit großer Sorge auf die angekündigte Schließung des Ardo-Werks in Groß-Enzersdorf. Durch das Aus des Produktionsstandorts verlieren rund 240 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Zugleich drohen laut Gewerkschaft ein beträchtlicher Verlust regionaler Wertschöpfung und ein Rückschritt bei der heimischen Lebensmittelversorgung.

Die PRO-GE will gemeinsam mit dem Betriebsrat die Belegschaft in den nächsten Wochen umfassend beraten. Patrick Slacik, Landesgeschäftsführer der PRO-GE Niederösterreich, fordert einen raschen Sozialplan und eine Arbeitsstiftung für die betroffenen Beschäftigten.

Die Gewerkschaft sieht die Pläne kritisch, Gemüse künftig aus anderen europäischen Werken nach Österreich zu liefern. Dadurch werde die heimische Produktion geschwächt. Zahlreiche Gemüsebauern im niederösterreichischen Marchfeld könnten einen wichtigen Abnehmer verlieren. Damit drohe nach Einschätzung der PRO-GE zusätzlich ein erheblicher Verlust an Wertschöpfung in der österreichischen Landwirtschaft.

Reinhold Binder, Bundesvorsitzender der PRO-GE, erklärt, Österreich verliere mit der Schließung den größten heimischen Produzenten von Tiefkühlgemüse und damit einen wichtigen Teil seiner Lebensmittelproduktion. Jeder verlorene Produktionsstandort mache Österreich abhängiger und schwäche die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit, so Binder.

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