WKÖ sieht KI-gestützte Bescheide als Mittel gegen Bürokratie
Bild mit KI erstellt Die WKÖ sieht in der geplanten AVG-Novelle eine Grundlage für automatisierte Massenverfahren.
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sieht in automatisierten und KI-unterstützten Bescheiden sowie Chatbots einen Beitrag zu Rechtssicherheit, Planbarkeit und Effizienz.
Die von Staatssekretär Alexander Pröll im Frühjahr vorgelegte geplante Novelle zum Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetz (AVG) soll einen Rechtsrahmen schaffen. Danach könnten vor allem einfache und standardisierte Massenverfahren automatisiert abgewickelt werden.
WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger sieht darin einen Beitrag zur Verfahrensbeschleunigung und zum Abbau bürokratischer Hürden. Österreichs Unternehmen müssten laut Danninger 21,1 Milliarden Euro pro Jahr für die Erledigung bürokratischer Aufgaben aufwenden.
Aus Sicht der WKÖ sollen digitale Verfahren österreichweit auf einheitlichen technischen Grundlagen und abgestimmten IT-Standards beruhen. Kleine und mittlere Betriebe sollen keinen überproportionalen Mehraufwand haben, zudem müsse die Novelle Planungs- und Rechtssicherheit für Unternehmen gewährleisten. Danninger hält die von NGOs geäußerten Bedenken für entkräftbar.
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