Vision T: BMWET entwickelt KI-Paket für Tourismusbetriebe
Bild mit KI erstellt Die Regierung kündigte ein KI-Paket für Tourismusbetriebe und das Ziel von mehr als 160.000 Ganzjahresbeschäftigten bis 2035 an.
Wirtschafts- und Tourismusminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner haben beim Tourismus Summit der Wirtschaftskammer Österreich in Alpbach die nächsten Schritte der österreichischen Tourismuspolitik angekündigt. Nach der Präsentation der Vision T im Juni geht die Tourismusstrategie in die konkrete Umsetzung.
Im Fokus stehen Ganzjährigkeit, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, bessere Rahmenbedingungen für Betriebe sowie die Interessen der Branche am Arbeitsmarkt und auf europäischer Ebene.
BMWET entwickelt KI-Paket für Tourismusbetriebe
Das BMWET entwickelt gemeinsam mit Österreich Werbung und Wirtschaftskammer ein KI-Paket für den Tourismus.
Es soll insbesondere kleinen und mittleren Betrieben konkrete Anwendungen zugänglich machen. Zehetner erklärte, Künstliche Intelligenz werde verändern, wie Gäste Reisen suchen, planen und buchen.
Bis 2035 soll die Zahl der Ganzjahresbeschäftigten in Beherbergung und Gastronomie auf mehr als 160.000 steigen. Zehetner will Wertschöpfung und Beschäftigung stärker über das gesamte Jahr verteilen.
Hattmannsdorfer verwies darauf, dass die Lohnnebenkosten gesenkt würden, Mittel für Österreich Werbung und Tourismusförderung gesichert blieben, Saisonkontingente erhöht worden seien und die neue Trinkgeldregelung Betriebe und Beschäftigte entlaste. Er kündigte zudem weiteren Druck bei Saisonkontingenten, Bürokratieabbau und Einheimischentarifen an. Auf Initiative Österreichs wurde die Europäische Kommission bereits aufgefordert, Möglichkeiten für einen erleichterten Zugang Einheimischer zu Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten zu prüfen.
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