A1 Group wächst im dritten Quartal und hebt Prognose an
Bild mit KI erstellt Der Umsatz des Telekomkonzerns stieg um 4,6 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro. Für 2026 erwartet A1 nun rund vier Prozent Umsatzplus.
Der Telekomkonzern A1 Group hat im dritten Quartal 2026 mehr umgesetzt und hebt seine Erwartungen für das Gesamtjahr an. Der Umsatz erreichte 1,47 Milliarden Euro, ein Plus von 4,6 Prozent. Das EBITDA ohne Restrukturierungskosten wuchs um 1,9 Prozent auf 595 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag bekanntgab.
Den größten Beitrag zum Wachstum liefern laut Konzernchef Alejandro Plater die Märkte in Zentral- und Osteuropa (CEE). Dort seien schnelle Datenverbindungen, ICT-Lösungen und digitale Dienste stark gefragt.
Mehr Mobilfunkkunden
Die Serviceumsätze erhöhten sich im Quartal um 3,9 Prozent. Im Mobilfunk betreut A1 nun 33,6 Millionen Kundinnen und Kunden, ein Plus von 14,6 Prozent. Bei den Festnetzprodukten, die der Konzern als RGUs zählt, ging es um 3,4 Prozent auf 6,6 Millionen nach oben.
Das Nettoergebnis kletterte im Quartal um 1,9 Prozent auf 195 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten des Jahres kam A1 auf 514 Millionen Euro, das sind 9,9 Prozent mehr.
Prognose angehoben
Für 2026 rechnet A1 jetzt mit einem Umsatzplus von etwa vier Prozent. Zuvor hatte der Konzern zwei bis drei Prozent in Aussicht gestellt. Auch die Investitionen ohne Frequenzen und Übernahmen sollen steigen: Geplant sind nun rund 850 Millionen Euro statt bisher rund 750 Millionen Euro.
Plater begründete den höheren Ausblick mit den Zahlen der ersten neun Monate und der positiven Entwicklung in den Märkten. Für Österreich verwies sein Stellvertreter Thomas Arnoldner auf ein weiterhin schwieriges Umfeld. A1 reagiere darauf mit klarem Blick auf die Kundschaft und einer strengen Kostenkontrolle.
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