GPF fordert nachhaltigen Teuerungsausgleich bei A1-Verhandlungen
Bild mit KI erstellt Zum Auftakt der A1-Verhandlungen für 2027 übergab die GPF ihre Forderungen. Als Basis nennt sie 3,3 Prozent rollierende Inflation.
Bei der ersten Runde der Kollektiv- und Gehaltsverhandlungen für 2027 am 20. Oktober übergab das Verhandlungsteam der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) seine Forderungen an die Unternehmensvertreter:innen.
Als Ausgangsbasis nennt die GPF die rollierende Inflation der zwölf Monate von Oktober 2025 bis September 2026. Sie betrage 3,3 Prozent und sei im Alltag an den Ausgaben spürbar. Ziel müsse sein, die Teuerung durch die Kollektivvertrags- und Gehaltsverhandlungen nachhaltig auszugleichen.
Die Gewerkschaft rechnet mit äußerst schwierigen und herausfordernden Verhandlungen.
Die GPF verweist auf die Ergebnisse der Telekom Austria AG: Das Unternehmen erzielte 2025 trotz des herausfordernden Wettbewerbsumfelds ein Umsatzwachstum von drei Prozent und ein EBITDA-Wachstum von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Dividendenausschüttungen stiegen erneut um elf Prozent. Die Gewerkschaft führt die Ergebnisse auf den täglichen Einsatz der österreichischen Kolleg:innen zurück und schreibt ihnen einen maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung zu. Für die Verhandlungen erwartet sie ein honorierendes und wertschätzendes Angebot.
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