Bundespolizei erprobt ab November Änderungen am Dienstzeitmodell
Bild mit KI erstellt Ab November fließen drei Vorschläge der Personalvertretung in die weitere Erprobung ein, darunter freiwillige 24-Stunden-Dienste.
Änderungen am Dienstzeitmodell der Bundespolizei fließen ab November in die weitere Erprobung ein. Die Personalvertretung brachte nach dem ersten Probemonat drei Vorschläge beim Innenministerium ein.
Der Probebetrieb läuft in Linz, Gänserndorf, Bregenz, Leibnitz und Wien-Brigittenau. Er soll Erkenntnisse sammeln und auswerten, die in die Weiterentwicklung des Dienstzeitmodells einfließen.
Personalvertretung schlägt Änderungen bei Diensten und Dienstplänen vor
Die Personalvertretung schlägt vor, 24-Stunden-Dienste in geeigneter Zahl auf freiwilliger Basis beizubehalten oder zu ermöglichen. Voraussichtlich vier solcher Dienste pro Kalendermonat sollen möglich sein.
Für den monatlichen Dienstplan soll der Vorplanungszeitraum von bisher vorgesehenen drei Monaten auf einen Monat sinken. Außerdem soll die Planung für den Folgemonat erst am 25. des laufenden Monats abgeschlossen sein müssen. Im Probebetrieb war dafür bisher der 17. vorgesehen. Der Vorschlag entstand aus Gesprächen mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in den Probebezirken.
Innenminister Gerhard Karner nannte als Ziel ein bedarfsorientiertes, flexibles Dienstsystem, das regionale Unterschiede berücksichtigt. Es solle mehr Sicherheit, weniger Bürokratie und gute Arbeitsbedingungen für die Polizei ermöglichen. Zu Verschlechterungen dürfe es nicht kommen. Weitere Gespräche und Verhandlungen mit der Personalvertretung sollen in den nächsten Wochen folgen.
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