Die meisten RJX-Züge halten ab Dezember nicht mehr in Jenbach

Wien bleibt stündlich mit Umstieg in Wörgl oder Innsbruck erreichbar. Die Reise dauert rund 15 Minuten länger.
Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 entfällt der Halt in Jenbach für die meisten Züge der RJX-Linie Wien–Innsbruck–Bregenz. Einzelne Verbindungen am Tagesrand halten weiterhin dort.
Hintergrund sind umfangreiche Modernisierungsarbeiten an der Bahninfrastruktur im Tiroler Oberland, darunter der Umbau des Bahnhofs Völs. Die Arbeiten sollen die Leistungsfähigkeit und Qualität des Bahnverkehrs langfristig verbessern. Bei einzelnen Zügen von und nach Zürich entfällt baustellenbedingt außerdem der Halt in Ötztal. Die ÖBB führen dafür die RJX-Züge 160/167 und 162/165 sowie den EC 164/163 „Transalpin“ an.
Die internationalen Direktverbindungen über München bleiben von der Änderung unberührt und halten weiterhin in Jenbach. Die ÖBB nennt mindestens neun Verbindungen pro Tag. Dazu gehören sieben tägliche Railjet-Verbindungen zwischen München und Jenbach mit rund eineinhalb Stunden Fahrzeit je Richtung, eine tägliche ICE-Direktverbindung von Hannover über Kassel, Würzburg, Augsburg und München sowie eine tägliche Nightjet-Verbindung aus Amsterdam, Köln, Hamburg und Hannover. Aus Italien fahren täglich fünf Railjets aus Verona, zwei aus Venedig und drei aus Bologna nach Jenbach und zurück. In der Wintersaison kommen weitere Verbindungen hinzu.
Jenbach bleibt stündlich an Wien angebunden. Fahrgäste steigen dafür in Wörgl oder Innsbruck zwischen Regional- und Fernverkehr um. Die Reise dauert rund 15 Minuten länger. Samstags gibt es im Winter je eine zusätzliche Railjet- und ICE-Verbindung zwischen München und Jenbach. Freitags kommt eine zusätzliche ICE-Verbindung von Hannover über Kassel, Würzburg, Augsburg und München nach Jenbach dazu. Während der Korridorsperre der Deutschen Bahn vom 8. Februar bis 9. Juli 2027 halten die RJX-Züge zwischen Wien, Innsbruck und Bregenz wie gewohnt im Zwei-Stunden-Takt in Jenbach. Die Infrastrukturmaßnahmen in Tirol laufen vorerst bis Ende 2028. Nach ihrem Abschluss profitieren Fahrgäste laut ÖBB von moderner Infrastruktur, höherer Betriebsqualität und mehr Kapazität.
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