Mehr Nachrichten.jetzt bei Google sehen
Rote horizontale Balken zeigen verschiedene Guthabenkategorien mit Prozentwerten.

Rund zwei Drittel wollen jederzeit auf ihr Geld zugreifen können. 41 Prozent sehen ihr Giroguthaben als Reserve für unerwartete Ausgaben.

Bei 26 Prozent der Befragten liegen mehr als 5.000 Euro auf Girokonten, die gar nicht oder mit weniger als einem Prozent pro Jahr verzinst werden. Weitere 27 Prozent haben zwischen 1.000 und unter 5.000 Euro auf Girokonten mit einer Verzinsung von null oder weniger als einem Prozent pro Jahr. Insgesamt hat mehr als die Hälfte der Bevölkerung mindestens 1.000 Euro unverzinst oder kaum verzinst auf Girokonten.

Rund zwei Drittel der Befragten wollen jederzeit auf ihr Geld zugreifen können. 41 Prozent sehen ihr Giroguthaben als finanzielle Reserve für unerwartete Ausgaben. Knapp ein Viertel hält alternative Sparformen für das eigene Guthaben nicht für lohnend. Bei täglich fälligen Sparkonten, sogenannten Tagesgeldkonten, bleibt das Geld verfügbar.

Seit Jahresbeginn haben 19 Prozent der Befragten Geld auf ein besser verzinstes Sparprodukt umgeschichtet. Weitere zehn Prozent haben ein neues Sparprodukt abgeschlossen.

Als wichtigste Informationsquelle zu Sparen und Veranlagung nennen 37 Prozent die persönliche Beratung in einer Bankfiliale. Ein Viertel nennt Bank-Websites. Online-Vergleichsportale und Empfehlungen aus Familie, Freundes- oder Bekanntenkreis kommen jeweils auf 21 Prozent. Klassische Medien, Suchmaschinen und KI-Dienste erreichen jeweils rund zehn Prozent, soziale Medien vier Prozent.

Nach Angaben der Oesterreichischen Nationalbank lagen zuletzt rund 201 Milliarden Euro privater Haushalte auf täglich fälligen Einlagen. Im August 2026 betrug deren durchschnittliche Verzinsung 0,45 Prozent pro Jahr. Santander zufolge sind die Sparzinsen in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen.

Das Institut für Demoskopie und Datenanalyse führte die repräsentative Erhebung vom 7. bis 10. Oktober 2026 im Auftrag von Santander Österreich durch. Befragt wurden 1.000 Personen ab 16 Jahren in Österreich. Die maximale Schwankungsbreite beträgt laut Santander plus/minus 3,1 Prozent.

Fehler entdeckt? So gehen wir mit Fehlern um

Lass Deine Reaktion da

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

In der App mitdiskutieren

Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

Beitrag in der App öffnen

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.