VKI findet gute Smoothie-Maker ab 30 Euro und Standmixer ab 50 Euro
KI-Bild Kein Mixer lag bei der Zubereitung unter „durchschnittlich“. Alle Stichprobenmodelle schnitten bei Reparatur und Ersatzteilen „nicht zufriedenstellend“ ab.
Kurz gefasst
KI-Zusammenfassung
- Der VKI und Verbraucherverbände verglichen 97 Standmixer und 53 Smoothie-Maker.
- Gute Standmixer kosteten 50 bis 285 Euro, gute Smoothie-Maker 30 bis 130 Euro.
- Die ausführlichen Testergebnisse erscheinen ab 29. Oktober in KONSUMENT und auf der VKI-Website.
An dem Gerätevergleich wirkten der Verein für Konsumenteninformation (VKI) und Verbraucherverbände aus verschiedenen Ländern mit. Die Auswahl umfasste 97 Standmixer sowie 53 Smoothie-Maker. Keines der geprüften Geräte blieb bei der Zubereitung hinter der Bewertung „durchschnittlich“ zurück. Am stärksten gingen die Ergebnisse bei der Zubereitungsqualität, der Handhabung und der Geräuschentwicklung auseinander. Nahezu alle Geräte bewährten sich bei der Verarbeitung. In Sicherheitsfragen gab es keine Beanstandungen.
Gute Standmixer waren zwischen 50 und 285 Euro erhältlich, gute Smoothie-Maker zwischen 30 und 130 Euro. Insgesamt lagen die Preise der getesteten Smoothie-Maker zwischen 27 und 219 Euro, jene der Standmixer zwischen 26 und 949 Euro.
Der Test zeigt Unterschiede bei Zubereitung und Ausstattung
Standmixer haben größere Mixbehälter als Smoothie-Maker. Zum Aufgabenspektrum zählten die Zubereitung von Babybrei, Palatschinkenteig und Smoothies sowie einer Bananen-Nachspeise aus tiefgekühlten Früchten („Nice Cream“). Auch die Fähigkeit, Eiswürfel kleinzumachen, floss in die Prüfung ein. Bei Ausstattung, Gewicht und Größe sowie beim Leistungsvermögen gab es Unterschiede. Hohe Leistungswerte lassen laut VKI-Projektleiterin Birgit Beck für sich genommen keinen sicheren Schluss auf gute Mixergebnisse zu. Entscheidend sei das Zusammenspiel von Motor, Messersystem und Behältergeometrie. Bei vielen Geräten lassen sich einzelne Teile in der Spülmaschine reinigen, die Messereinheiten jedoch nicht immer. Feste Messersysteme und schwer zugängliche Ecken können den Reinigungsaufwand erhöhen.
Im Vergleich zu herkömmlichen Standmixern brauchen Smoothie-Maker weniger Platz. Häufig ist bei ihnen statt eines Mixbehälters ein Trinkbecher vorgesehen. Bei 47 der 53 Modelle übernimmt ein Trinkbecher zugleich die Funktion des Mixbehälters. Nach dem Mixen schließt ein Trinkdeckel den Becher, an dessen Stelle zuvor die Messereinheit saß. Becher mit 600 Millilitern Fassungsvermögen sind die häufigste Ausführung. Bei ausgewählten Geräten lässt sich zwischen Bechern verschiedener Größe wählen. Bei der Zubereitung von Eis aus gefrorenen Früchten zeigten sich die größten Probleme, während die Ergebnisse bei Obst-Gemüse-Smoothies überzeugender waren. 25 Geräte bekamen die Note „gut“, die Spitzennote „sehr gut“ ging an vier.
Ernährungswissenschafterin Birgit Beck hält Smoothies für eine mögliche Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung, nicht aber für einen gleichwertigen Ersatz für frisches Obst und Gemüse. Sie rät, höchstens eine der täglich empfohlenen fünf Portionen durch einen Smoothie zu ersetzen. Smoothies können je nach Obstanteil relevante Mengen Zucker enthalten.
Die Stichprobe schneidet bei Reparatur und Ersatzteilen schlecht ab
Der VKI prüfte die Reparaturfreundlichkeit und die Verfügbarkeit austauschbarer Ersatzteile stichprobenartig bei 24 von 97 Standmixern und 21 von 53 Smoothie-Makern. Alle Modelle dieser Stichprobe erhielten in beiden Bereichen die Bewertung „nicht zufriedenstellend“.
Die ausführlichen Testergebnisse sind ab 29. Oktober in der November-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf der VKI-Website verfügbar.
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