Heineken empfiehlt Pubs in Großbritannien kleinere Biergläser
Bild mit KI erstellt Abnehmspritzen könnten den Bier- und Ciderabsatz bremsen. Heineken empfiehlt britischen Wirten auch alkoholfreie Getränke.
Heineken hat Pubs und Bars in Großbritannien auf mögliche Geschäftseinbußen durch den Boom der Abnehmspritzen hingewiesen. Die Medikamente könnten die Nachfrage nach Bier und Cider schwächen. Ohne Anpassungen am Angebot drohten den Lokalen weniger Gäste und niedrigere Einnahmen.
Nach den Vorschlägen des Konzerns soll die Auswahl an Getränken ohne Alkohol wachsen. Beim Bierausschank sollen zudem häufiger Gläser mit geringerem Fassungsvermögen zum Einsatz kommen. Eine Alternative seien Kombinationen aus Bier und kleineren Speisen.
Die Brau Union gehört zum niederländischen Heineken-Konzern, der im weltweiten Größenvergleich der Brauer an zweiter Stelle steht. Im Zuge des fortlaufenden Austauschs erhielt die Gastronomie in Großbritannien eine Präsentation von Heineken, wie der Konzern bestätigte. Das Unternehmen verfolgt bereits Änderungen im Trinkverhalten der Nutzer und wird die Entwicklung auch 2027 beobachten.
Bei GLP-1-Nutzung fallen die Ausgaben für Alkohol in US-Haushalten niedriger aus
Daten des Marktforschers Circana beziffern für die USA den Unterschied bei den monatlichen Ausgaben für Alkohol auf rund sieben Prozent. Nach zwei Jahren Behandlung entfiel der niedrigere Wert auf Haushalte, in denen GLP-1-Nutzer lebten, verglichen mit anderen Haushalten. Um rund 13,5 Prozent niedriger fielen in diesem Vergleich die Ausgaben für Bier aus.
In einem Teil ihrer bedeutenden Absatzgebiete gehen die Erlöse der Alkoholbranche seit Jahren zurück. Mit Blick auf ihr Wohlbefinden oder um Geld zu sparen, schränken Konsumenten ihren Alkoholkonsum ein. Anheuser-Busch InBev wollte sich zu den Auswirkungen der Abnehmspritzen nicht äußern.
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