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Eine Frau spricht mit einem Mann vor einer Ausstellungstafel.

Die weltweit erste GaN-Hochvolumenfertigung entsteht bis 2034. Das Projekt wird mit 319 Millionen Euro aus dem Europäischen Chips Act gefördert.

Am 27. Oktober stellte die Infineon Technologies AG ein umfangreiches Vorhaben am Standort Villach vor. Für rund 1,1 Milliarden Euro realisiert Infineon dort bis 2034 eine Anlage, die Galliumnitrid-Leistungshalbleiter in hohen Stückzahlen fertigen wird.

Die Fertigung wird weltweit die erste ihrer Art sein und Leistungshalbleiter auf 300-Millimeter-Wafern herstellen. Aus dem Europäischen Chips Act sind 319 Millionen Euro für die neue Anlage vorgesehen.

Daniel Fellner, Kärntens Landeshauptmann und Technologiereferent, wertet das Vorhaben als richtungsweisenden Schritt für den gesamten Technologiestandort Kärnten und als starkes Signal an die internationale Technologiebranche. Chips der nächsten Generation würden für die rasch wachsende KI-Infrastruktur, Elektromobilität und Robotik dringend gebraucht, sagte Fellner. Ihre Fertigung in Kärnten zeige die Qualität des Standorts.

Fellner zufolge werde Infineons weltweiter Schwerpunkt für Leistungshalbleiter in Villach durch das Vorhaben erheblich vergrößert. Er sah darin einen Ausdruck des großen Zutrauens in die Fachkenntnis und den Ideenreichtum der Menschen vor Ort. Kärnten gehöre damit, so Fellner, nun offiziell zu den führenden Technologiezentren weltweit.

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