Ermittlungen beim Musikschulverband Waidhofen/Ybbstal eingestellt
KI-Bild Ein Gerichtsverfahren gibt es nicht. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten stellte die Ermittlungen ein.
Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hat die Ermittlungen zum Fall des Musikschulverbands Waidhofen/Ybbstal beendet. Ein Gerichtsverfahren wird es nicht geben. Der Untreueverdacht gegen den früheren, inzwischen verstorbenen Musikschulleiter sowie weitere Personen ließ sich nicht erhärten. Für Untreuehandlungen fand die Staatsanwaltschaft keine Anhaltspunkte.
Der frühere Musikschulleiter starb im Frühjahr 2025. Als interimistischer Nachfolger stieß Walter Reitbauer auf Unregelmäßigkeiten. Das Finanzamt unterrichtete er über die Missstände.
Auch die Gemeindeaufsicht stellte Mängel in der Kassen- und Buchführung fest und erstattete Anzeige. Bei der Kontrolle kam ans Licht, dass Honorare ohne die vorgeschriebenen gesetzlichen Abgaben zur Auszahlung gelangten.
Ab 2019 führte der Musikschulverband keine offizielle Kassa mehr. Geldscheine wurden in Kuverts und Plastiktüten aufbewahrt. Bei der Überprüfung traten fehlende Bargeldbestände und fragwürdige Honorarnoten zutage. Auch ein Klavier war nicht mehr im Bestand. Das Klavier dürfte veräußert worden sein. In den Büchern taucht der damit verbundene Geldbetrag jedoch nicht auf.
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