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KI-generiertes Bild: Eine Person hält ein Smartphone neben einer gedruckten Rechnung; ein weiteres Telefon liegt auf dem Holztisch.KI-Bild

261.238 Stromanbieterwechsel sind Rekord, 4,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die E-Control zählt 261.238 Stromanbieterwechsel, so viele wie noch nie. Das sind 4,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und 5,1 Prozent mehr als im bisherigen Rekordzeitraum des Vorjahres.

Mit dem Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) hat die Bundesregierung Maßnahmen beschlossen, die den Wechsel zu günstigeren Stromtarifen erleichtern und den Wettbewerb stärken.

Das ElWG vereinfacht Tarifvergleich und Wechsel

Stromrechnungen müssen auf den unabhängigen Tarifkalkulator der E-Control hinweisen. Angaben zu Verbrauch, Kosten und Vertragsbedingungen sollen dadurch leichter erkennbar sein.

Seit 1. April 2026 muss der technische Anbieterwechsel an jedem Arbeitstag innerhalb von höchstens 24 Stunden möglich sein. Für das gesamte Wechselverfahren galt bisher grundsätzlich eine Höchstdauer von drei Wochen. Vertragsbindungen und Kündigungsfristen bleiben zu beachten.

Bietet ein Stromanbieter zum Zeitpunkt der gesetzlich vorgesehenen Wechselinformation einen günstigeren Standardtarif derselben Produktkategorie an, muss er den Umstieg ermöglichen. Ob ein Tarif günstiger ist, wird anhand des bisherigen Jahresverbrauchs und des E-Control-Tarifvergleichs beurteilt. Mindestens vier Wochen vor Ablauf einer Bindungsfrist müssen Anbieter an die Frist erinnern und auf die Wechselmöglichkeit sowie den Tarifkalkulator hinweisen.

Nach vorläufigen Berechnungen der E-Control sollen die Stromnetzentgelte für Haushalte 2027 österreichweit im Durchschnitt um 3,6 Prozent sinken. Mit der neuen Tarifstruktur ist für einen durchschnittlichen Haushalt ein Rückgang um 5,7 Prozent vorgesehen, regional können die Entwicklungen abweichen. Weitere Tarifregeln sollen Anreize schaffen, Strom bei geringerer Netzbelastung zu verbrauchen, etwa beim Laden von Elektroautos. Bestehende Stromleitungen sollen effizienter genutzt und unnötige Kosten beim Netzausbau vermieden werden.

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