Mehr Nachrichten.jetzt bei Google sehen
KI-generiertes Bild: Ein Einkaufskorb voller Drogerieartikel steht neben Preisschildern mit Eurozeichen.KI-Bild

Laut AK waren 83 von 97 verglichenen Drogerieprodukten in Österreich teurer als in Deutschland. Der Warenkorb kostete rund 536 Euro statt knapp 439 Euro.

Bei 83 von 97 verglichenen identen Drogerieprodukten waren die Durchschnittspreise in Österreich höher als in Deutschland. Zwölf Produkte waren hier preiswerter, zwei kosteten gleich viel. Der Warenkorb mit 97 Produkten kostete in österreichischen Online-Märkten durchschnittlich rund 536 Euro, in deutschen knapp 439 Euro. Die Produkte waren in Österreich im Schnitt 22 Prozent teurer, einzelne bis zu 133 Prozent.

Die Arbeiterkammer erhob die Preise zwischen 5. und 8. Oktober. In Österreich verglich sie die Produkte bei Billa online, in drei Interspar-Filialen und bei den Online-Drogeriemärkten Bipa, DM und Müller. In Deutschland wurden DM, Müller, Rossmann, Globus und Rewe einbezogen. Die Preise waren Bruttopreise. Sie enthielten 20 Prozent Umsatzsteuer in Österreich und 19 Prozent in Deutschland.

Sensitive Strips von Hansaplast (20 Stück) kosteten durchschnittlich 5,75 Euro in Österreich und 2,47 Euro in Deutschland. Der gerundete Unterschied betrug 133 Prozent. Gesichtswasser von Garnier (200 ml) kam auf 5,86 Euro und 2,67 Euro, die Differenz lag bei 119 Prozent. Für Bodymilk von Sebamed (200 ml) wurden 7,45 Euro und 3,81 Euro ausgewiesen, ein gerundeter Unterschied von 95 Prozent.

Zahncreme von Weleda (75 ml) kostete durchschnittlich 6,72 Euro in Österreich und 3,87 Euro in Deutschland, die gerundete Differenz betrug 74 Prozent. Bei Taschentüchern von Tempo (150 Stück) lagen die Preise bei 3,53 Euro und 2,18 Euro, der Unterschied bei 62 Prozent. Klarspüler von Somat (750 ml) kostete 3,80 Euro beziehungsweise 2,37 Euro, die Differenz betrug 60 Prozent. Für Rasierklingen von Gillette (zehn Stück) wurden 27,20 Euro und 17,96 Euro angegeben, ein Unterschied von 51 Prozent. Die prozentualen Differenzen sind gerundet.

Gabriele Zgubic verlangt Druck auf die EU-Kommission

Unser Preismonitor zeigt: Der Österreich-Aufschlag muss weg! Österreichische Händler:innen können auch wegen territorialer Lieferbeschränkungen nicht uneingeschränkt im EU-Binnenmarkt einkaufen – die Rechnung zahlen dafür die Konsument:innen. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer muss dranbleiben und gemeinsam mit weiteren Mitgliedstaaten Druck auf die EU-Kommission machen. Wir brauchen rasch wirksame Regeln gegen ungerechtfertigte territoriale Lieferbeschränkungen.

AK Konsument:innenschützerin Gabriele Zgubic
Aktualisiert – Aussage zu territorialen Lieferbeschränkungen aktualisiert.

Fehler entdeckt? So gehen wir mit Fehlern um

Lass Deine Reaktion da

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

In der App mitdiskutieren

Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

Beitrag in der App öffnen

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.