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Drahtskulptur eines Kopfprofils und einer hängenden Figur in einer hellen Ausstellungshalle.Bild mit KI erstellt

Renate Pöchhacker aus Neuhofen an der Ybbs wurde mit ihrer Tochter Marie als 100.000. Besucherin der Landesausstellung in Mauer empfangen.

Am Mittwochnachmittag empfing die NÖ Landesausstellung im Landesklinikum Mauer im Bezirk Amstetten Renate Pöchhacker aus Neuhofen an der Ybbs als ihre 100.000. Besucherin. Ihre Tochter Marie besuchte die Schau gemeinsam mit ihr.

Die Laufzeit der Ausstellung „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch.Psyche.Gesundheit.“ begann am 27. März. Der Zugang zur Schau ist bis 8. November möglich. Erstmals beherbergt eine Klinik mit laufendem Betrieb eine niederösterreichische Landesausstellung.

Mehr als 60 Prozent der Gäste nutzen Vermittlungsangebote

Psychische Gesundheit bildet das Thema der Ausstellung. Auch die Opfer der NS-Medizinverbrechen stehen im historischen Teil der Schau im Mittelpunkt. Kinder und Familien erhalten über Mitmachstationen und eine Familienspur einen altersgerechten sowie inklusiven Zugang. Die Angebote knüpfen dabei an das eigene Leben der Gäste an.

Täglich werden Führungen durch die Ausstellung angeboten. Im Haus 18 gibt es zudem einen Lernort zu den NS-Medizinverbrechen. An Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien ergänzen Familienführungen das Programm. Mehr als 60 Prozent der Gäste nahmen eines der Vermittlungsangebote wahr.

Umfeldprojekte erreichen mehr als 200.000 Gäste

Für die sieben Umfeldprojekte der Landesausstellung wurden insgesamt mehr als 200.000 Gäste gezählt. Im Tierpark Haag entstanden eine Birnerlebniswelt und ein Indoorspielplatz. Dort kamen heuer rund 188.000 Besucherinnen und Besucher, um zehn Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wertete die Besucherzahl als Erfolg. Sie erklärte, die Ausstellung solle dazu anregen, psychische Erkrankungen aus der Tabuzone in die Mitte der Gesellschaft zu rücken, und fördere Tourismus, Kultur sowie regionale Wertschöpfung. Wissenschaftlicher Leiter Armin Laussegger sieht in den Besucherzahlen ein Zeichen für das Interesse am Thema psychische Gesundheit.

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