NEOS-Nachwuchs fordert Pensionsschulterschluss über Parteigrenzen hinweg
Bild mit KI erstellt Vier junge NEOS-Abgeordnete fordern in einem offenen Brief einen parteiübergreifenden Pensionskonsens und weitere Reformen des Systems.
Vier NEOS-Mandatarinnen und -Mandatare unter 30 Jahren haben sich anlässlich des Internationalen Tags der Jugend mit einem offenen Brief an die Bundesregierung und die Vertreterinnen und Vertreter aller Parteien gewandt. Sie fordern einen österreichweiten, parteiübergreifenden Konsens zur langfristigen Absicherung des Pensionssystems.
Unterzeichnet wurde der Brief von Sophie Wotschke aus dem Nationalrat, Fabienne Lackner aus dem Vorarlberger Landtag, Susanna Riedlsperger aus dem Tiroler Landtag und Christoph Müller aus dem Niederösterreichischen Landtag.
Weitere Reformen gefordert
Die vier Abgeordneten verweisen auf bereits erfolgte Änderungen bei der Korridorpension und den Nachhaltigkeitsmechanismus. Diese Schritte seien aus ihrer Sicht ein Anfang, würden für eine dauerhafte Absicherung des Pensionssystems aber nicht ausreichen.
Sie fordern deshalb einen Pensionskonsens, der von mehreren Parteien getragen wird und über einzelne Wahltermine hinaus Bestand hat. Die Regierungsfraktionen sollen weitere Reformschritte noch in dieser Legislaturperiode nicht ausschließen. Gleichzeitig werden alle Parteien zur Beteiligung aufgerufen.
Im Mittelpunkt stehen für die Unterzeichnenden unter anderem zwei Fragen: Wie Beitragsjahre, Lebensarbeitszeit und die steigende Lebenserwartung künftig berücksichtigt werden können und wie sich die zweite und dritte Säule der Altersvorsorge weiterentwickeln lassen.
Die jungen Mandatarinnen und Mandatare betonen, dass es bei der Debatte nicht um einen Konflikt zwischen jüngeren und älteren Generationen gehe. Ziel sei ein Pensionssystem, das auch langfristig finanzierbar bleibt und auf das sich kommende Generationen verlassen können.
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