Tirol-Tag beendet Euregio-Days in Alpbach
Bild mit KI erstellt Die Euregio-Days endeten in Alpbach mit dem Tirol-Tag, einem Euregio-Summit und dem erstmals veranstalteten College-Festl.
Die Euregio-Days 2026 sind in Alpbach mit dem Tirol-Tag zu Ende gegangen. Die Veranstaltung war erstmals zeitlich und inhaltlich im Zentrum des European Forum Alpbach verankert.
Seit Donnerstag diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur über die Rolle der Regionen in der Europäischen Union. Inhaltlich umfassten die vier Euregio-Days unter anderem den Festakt zum 15-jährigen Bestehen der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino, Netzwerktreffen für junge Start-up-Gründerinnen und -Gründer sowie die Verleihung der Euregio Awards.
Euregio-Summit rückt Regionen in den Mittelpunkt
Dem Tirol-Tag ging ein landesüblicher Empfang mit der Musikkapelle, der Schützenkompanie Alpbach und Traditionsvereinen voraus. Beim Euregio-Summit sprachen EU-Kommissar Magnus Brunner und Kata Tüttő, Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen, über die Stärke der Regionen in Europa.
Tirols Landeshauptmann und Euregio-Präsident Anton Mattle erklärte, ein starkes Europa entstehe besonders dort, wo Menschen gemeinsam über Grenzen hinweg Lösungen schaffen. Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher bezeichnete Regionen als Motoren der Innovation und wirtschaftlichen Stärke Europas. Der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti nannte die Euregio ein Modell des Zusammenlebens und der Freundschaft zwischen den Völkern.
Nach Angaben des Forums befanden sich mehr als 500 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus über 40 Ländern in Alpbach. Die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino organisiert, koordiniert, delegiert oder unterstützt jährlich rund 100 grenzübergreifende Projekte und Initiativen.
Erstmals wurde zudem das „Alpbach Welcome – College-Festl“ veranstaltet. Nach der Keynote im Congress Centrum öffnete sich der Euregio-Summit für die Bevölkerung sowie Gäste in Alpbach.
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