Karner, Tanner und Leichtfried präsentieren Bericht zur Drohnenabwehr
Bild mit KI erstellt Das gemeinsame Drohnen-Lagezentrum besteht bereits. Noch in diesem Jahr ist eine größere Übung geplant.
Innenminister Gerhard Karner, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Staatssekretär Jörg Leichtfried präsentierten am 24. September 2026 bei einem Pressestatement den aktuellen Zwischenbericht der Arbeitsgemeinschaft für Drohnenabwehr.
Auch das Infrastruktur- und Wirtschaftsministerium ist eingebunden. Daher besteht nun ein gemeinsames Drohnen-Lagezentrum.
Noch in diesem Jahr ist eine größere Drohnenübung geplant. Bis Jahresende soll ein Endbericht vorliegen.
Betriebe kritischer Infrastruktur, etwa große Energieunternehmen, sollen künftig die Möglichkeit erhalten, von ihnen erkannte Drohnen bei entsprechender Bedrohung abzuwehren. Karner kündigte dazu eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes an.
Karner sagte, das Thema beschäftige sie seit fast zehn Jahren. Zahl, Technik und Bedrohung durch Drohnen hätten zugenommen, weshalb die Arbeitsgruppe notwendig gewesen sei. Tanner hob die Bedeutung der Arbeitsgruppe und der Einbindung der Wirtschaft hervor und verwies auf die Notwendigkeit ressortübergreifenden Handelns und rechtlicher Anpassungen. Leichtfried ergänzte, für eine geeignete Abwehr brauche es neben klug agierenden Behörden auch den nötigen Rechtsrahmen.
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