WKÖ kritisiert Klimaneutralitätsziel für 2040
Bild mit KI erstellt Die WKÖ hält ein Klimaneutralitätsziel bis 2040 für eine Übererfüllung der EU-Vorgaben und warnt vor Belastungen für Betriebe.
Die Wirtschaftskammer Österreich warnt vor dem in einem Ministerratsvortrag vorgesehenen gesetzlichen Ziel, Österreich bis 2040 klimaneutral zu machen. Die WKÖ wertet das Ziel als Übererfüllung der europäischen Vorgaben.
Generalsekretär Jochen Danninger erklärte, ein gegenüber der EU um zehn Jahre vorgezogenes Ziel verursache für Unternehmen zusätzliche Kosten und höheren Investitionsdruck, ohne eine zusätzliche Klimawirkung zu erreichen. Eine vollständige Transformation in 14 statt in 24 Jahren treibe Kosten und Energiepreise und gefährde Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und den Standort.
Statt zusätzlicher nationaler Vorgaben fordert die WKÖ leistbare Energie, ausreichende Netze und Infrastruktur sowie deutlich schnellere Genehmigungsverfahren. Im Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz verlangt sie rasch wirksame Verbesserungen und die Ausschöpfung aller Möglichkeiten zur Beschleunigung und Vereinfachung von Verfahren.
Auch die dauerhafte Speicherung von schwer vermeidbarem CO₂ müsse in Österreich ermöglicht werden. Die WKÖ fordert die Aufhebung des österreichischen Speicherverbots sowie die Umsetzung europäischer Vorgaben ohne zusätzliche nationale Auflagen.
Deine Meinung zu diesem Artikel?
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.



Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.