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Ein Hubschrauber hebt ein Mastteil ab, während Arbeiter an einem Strommast im Gebirge tätig sind.

Die APG hat den Rückbau abgeschlossen. In Salzburg wurden 678 alte Maste entfernt, nun gibt es 229 Maste und 65 Leitungskilometer weniger.

Die Austrian Power Grid (APG) hat den Abbau jener bisherigen Leitungen und Maste abgeschlossen, die der neuen Salzburgleitung Platz gemacht haben. Damit ist das jahrzehntelange Projekt beendet.

Der Rückbau betraf in Salzburg 678 alte Maste der 220- und 110-kV-Leitungen. Die Arbeiten erstreckten sich über 193 Kilometer. Für die neue Leitung entstanden 449 Maste auf insgesamt 128 Kilometern. Im Vergleich zur Zeit vor dem Salzburgleitungsprojekt verzeichnet Salzburg damit 229 Maste und 65 Leitungskilometer weniger.

Anfang September brachte ein Hubschrauber die letzten Maste aus dem Hagengebirge weg. In den folgenden Wochen beseitigte man auch die letzten Fundamente in alpinen Höhenlagen. APG-Vorstandssprecher Gerhard Christiner erklärte, durch den Rückbau seien weite Naturräume ebenso wie urbane Bereiche von Leitungen befreit worden.

Die Salzburgleitung soll die Sicherheit der Stromversorgung erhöhen

Im Westen vervollständigt die Salzburgleitung den österreichischen 380-kV-Ring. Seit April 2025 ist sie in Vollbetrieb. Zuvor hatten die Genehmigung 77 Monate und der Bau fünf Jahre gedauert. Die APG beziffert die Investition auf rund eine Milliarde Euro.

Nach Darstellung der APG trägt die Leitung zu einem stabileren Stromnetz bei und schafft bessere Voraussetzungen, erneuerbare Energien einzubinden. Sie bringt vor allem Stromüberschüsse aus Wind- und Photovoltaikanlagen in Ostösterreich zu Pumpspeicherkraftwerken im Westen des Landes. Das erhöhe die Versorgungssicherheit und verringere die Abhängigkeit von Stromimporten.

Zum Projekt gehören die neuen Umspannwerke Pongau in St. Johann im Pongau und Wagenham in Pischelsdorf am Engelbach. Aus- oder umgebaut wurden außerdem die Umspannwerke Salzburg in Elixhausen, Kaprun, Tauern in Kaprun und St. Peter in St. Peter am Hart. Die neuen Verbindungen zwischen dem Übertragungsnetz der APG und den Verteilnetzen der Landesenergieversorger in Salzburg und Oberösterreich verbessern laut Unternehmen die regionale und überregionale Versorgungssicherheit.

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