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EEG-V-Entwurf könnte Diesel und Benzin 2035 verteuernBild mit KI erstellt

Eine Economica-Studie nennt für 2035 mögliche 2,2 Milliarden Euro jährliche Mehrkosten für Betriebe sowie 95 Cent mehr bei Diesel und 86 Cent bei Benzin.

Eine neue Economica-Studie beziffert für 2035 mögliche zusätzliche Treibstoffkosten für Betriebe mit 2,2 Milliarden Euro pro Jahr. Bei Diesel nennt sie 95 Cent mehr, bei Benzin 86 Cent. WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger stellte diese Werte bei der Präsentation der Studie vor.

Die Preisunterschiede beziehen sich auf 2035, nicht auf heutige Tankstellenpreise. Verglichen wird der österreichische EEG-V-Entwurf mit einer Umsetzung der europäischen RED-III-Vorgaben über das Treibhausgasminderungsziel. Gerechnet wurde auf Preisbasis 2026 ohne allgemeine Inflation. Für die Zeit nach 2030 wurde eine Fortschreibung der RED-III-Vorgaben angenommen.

Economica vergleicht Konsum, Reallöhne und Wirtschaftsleistung

Im EEG-V-Szenario liegt der private Konsum 2035 um 0,72 Prozent, die Reallöhne um 0,56 Prozent und die Wirtschaftsleistung um 0,30 Prozent unter dem Vergleichspfad ohne die modellierten Treibstoffpreissteigerungen.

Der österreichische EEG-V-Entwurf richtet sich am nationalen Ziel aus, bis 2040 klimaneutral zu werden. Damit geht er über die europäischen Vorgaben hinaus, die Klimaneutralität bis 2050 vorsehen.

Die WKÖ fordert, auf zusätzliche nationale Vorgaben zu verzichten. Sie begründet das mit den stark gestiegenen Treibstoffpreisen und dem Ziel, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern.

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