Fellner und Reichmann unterstützen zwei Wochen frühere Sommerferien
Bild mit KI erstellt Die Hitzeschutzförderung des Landes wächst auf 4,5 Millionen Euro. 76 Gemeinden haben bereits Förderanträge gestellt.
Landeshauptmann Daniel Fellner und Bildungslandesrat Peter Reichmann begrüßen, dass die Diskussion über eine Vorverlegung der Sommerferien bei der BildungsreferentInnen-Konferenz der Länder in Innsbruck weitergeführt werden soll.
Kärnten hatte im Juni eine Verschiebung des Ferienbeginns um zwei Wochen angeregt. Fellner und Reichmann begründen den Vorschlag mit den Klimaveränderungen und dem Wohlergehen von Kindern, Jugendlichen und Lehrpersonal. Sie sagen, dieses müsse Vorrang vor den Interessen der Wirtschaft haben.
Die beiden Landespolitiker verweisen darauf, dass Anfang Juli Klassenzimmer bei Temperaturen jenseits der 30 Grad zu Hitzestau-Zonen würden und kein anderes EU-Land so spät in die Sommerferien starte. Fellner fordert den Bund auf, so rasch wie möglich eine neue Ferienregelung umzusetzen.
Als weitere Hitzeschutzmaßnahme stellte das Land den Kärntner Gemeinden bereits im Juli vier Millionen Euro als Sofort-Förderung zur Verfügung. Wegen der starken Nachfrage wurde die Förderung für Kindergärten, Kindertagesstätten und Volksschulen um weitere 500.000 Euro auf insgesamt 4,5 Millionen Euro erhöht. 76 der 132 Gemeinden haben Förderanträge gestellt. Eingereicht wurden rund 264 Maßnahmen.
In den nächsten Wochen soll ein von Fellner initiierter Klimadialog stattfinden. Dabei sollen Antworten darauf erarbeitet werden, wie Kärnten sich bestmöglich auf die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels vorbereiten kann. Fellner sagt, Hitze und Extremwetter wirkten sich mittlerweile auf nahezu alle Lebensbereiche aus, darunter Gesundheit und Pflege, Landwirtschaft, Arbeitswelt und Infrastruktur. Reichmann zufolge müssen mögliche Chancen ernsthaft von Expertinnen und Experten geprüft werden, um bestmögliche Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen zu schaffen.
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