Der Generationendialog rückt Leistung und KI in den Fokus
Bild mit KI erstellt Beim siebenten Generationendialog von Verantwortung zeigen! diskutierten Führungskräfte und junge Berufstätige über Arbeitszeit, Verantwortung, Feedback und KI.
Die IV Kärnten war Gastgeberin des siebenten Generationendialogs von Verantwortung zeigen!. Etablierte Führungskräfte und die „future minds^“ diskutierten Leistungsbereitschaft, Arbeitszeit, Verantwortung, Feedback, Geld und die Auswirkungen künstlicher Intelligenz.
Leistung bleibt für Unternehmen unverzichtbar, lässt sich aber immer weniger allein an Anwesenheit und Arbeitszeit festmachen. Ergebnisse und Qualität, Eigenverantwortung, individuelle Leistungsbereitschaft, Selbstwirksamkeit und der Beitrag zum Team rücken stärker in den Mittelpunkt. Astrid Körner betonte, Selbstwirksamkeit sei auch eine Frage der Würde.
Die „future minds^“ machten deutlich, dass junge leistungsorientierte Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich entwickeln wollen. Bleiben Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten aus, kann ein Jobwechsel die Folge sein. Zugleich erwarten sie Vertrauen und emotionale Sicherheit, zeitnahes Feedback sowie angemessene Anerkennung ihrer Leistung, auch finanziell.
Bei der Diskussion über das Verhältnis von Zeit und Ergebnis ging es darum, wie Leistung zu bewerten ist, wenn neue Technologien dieselbe Arbeit schneller ermöglichen. Im Zusammenhang mit KI wurde auch besprochen, wem Produktivitätsgewinne zugutekommen und wie junge Menschen künftig Erfahrung sammeln, wenn KI zunehmend klassische Einstiegsaufgaben übernimmt.
Eine dynamische Arbeitswelt brauche häufigere und konkretere Rückmeldungen als das klassische jährliche Mitarbeitergespräch. Unterschiedliche Stärken und Beiträge könnten ein Team stark machen, sofern Fairness gewahrt und durch gute Führung gesichert werde. Zum Abschluss hieß es: „Das Team macht uns stark und Arbeit darf auch Spaß machen.“
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