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KI-Agenten können Kärntner Betrieben Routinearbeit erleichternBild mit KI erstellt

Drei Fachleute zeigten bei einem Business-Frühstück der Wirtschaftskammer Kärnten, wie KI-Agenten Routineaufgaben unterstützen können.

Ein Business-Frühstück der Wirtschaftskammer Kärnten fand in Kooperation mit DIH-Süd statt. Im Mittelpunkt stand, wie KI-Agenten Routineaufgaben erleichtern und Abläufe in Unternehmen verbessern können.

Kundenanfragen beantworten, Angebote vorbereiten und Informationen zusammentragen sind Beispiele für Routineaufgaben, bei denen künstliche Intelligenz helfen kann. Drei Impulsvorträge behandelten die Möglichkeiten der KI, Fragen bei ihrer Einführung und ihren sinnvollen Einsatz in Unternehmen.

Fachleute erläutern Voraussetzungen für den KI-Einsatz

Michael Roth, Lektor und Senior Researcher an der CU Hochschule Kärnten, riet, mit einer konkreten Aufgabe statt mit der Technologie zu beginnen. KI könne mehr als Texte schreiben. Klare Aufgaben, funktionierende Prozesse und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstünden nicht von selbst. Der Mensch bleibe im Zentrum.

Martin Kompan von Step One Consulting sagte, eine KI-Lizenz allein bewirke noch keine Transformation. Den Kauf von Lizenzen, Schulungen für Beschäftigte und erste Anwendungen bezeichnete er als Einstieg, aber noch nicht als nachhaltige Veränderung. KI zu nutzen sei etwas anderes, als mit KI besser zu arbeiten. Das Potenzial liege darin, Arbeit, Prozesse und Zusammenarbeit neu zu gestalten.

Anton Kudrin von BrumeCore nannte drei Voraussetzungen für den sinnvollen Einsatz: ein konkretes Problem, die Integration in bestehende Systeme und klare Kontrollmechanismen. KI solle den Arbeitsalltag erleichtern und Unternehmen nicht komplizierter machen.

Nach den Vorträgen tauschten sich die Teilnehmer an drei Thementischen mit den Experten aus. Sie brachten eigene Erfahrungen ein und besprachen Fragen aus ihrem Betriebsalltag.

Wirtschaftskammer Kärnten verweist auf Beratung und KI Day 2027

Jutta Steinkellner, Leiterin des Servicezentrums der Wirtschaftskammer Kärnten, verwies auf die Chancen für kleine und mittlere Unternehmen. Die Wirtschaftskammer wolle Berührungsängste abbauen, den praktischen Nutzen der Technologie zeigen und Betriebe begleiten sowie ihnen Orientierung geben.

Martin Zandonella, Obmann der Fachgruppe UBIT der Wirtschaftskammer Kärnten, nannte gezielte Beratung, Förderungen und praxisnahe Angebote als Unterstützung für Betriebe. Die Wirtschaftskammer helfe Unternehmen dabei, Möglichkeiten der KI zu erkennen und passende Lösungen umzusetzen. Bei sinnvoller Nutzung könne KI Zeit sparen, Abläufe verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Als weitere Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und praktische Anwendungen zu informieren, nannte Zandonella den KI Day 2027 am 11. Mai im Lakeside Park in Klagenfurt. In ihrer Veranstaltungsbilanz hob die Wirtschaftskammer die sinnvolle Nutzung der Technologie statt der Menge eingesetzter KI hervor.

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