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Eine aufwendig gestaltete Schokoladenskulptur zeigt einen großen Vogel über einem dekorierten Sockel mit Segelboot.

In Antwerpen vertrat Johannes Warmuth Österreich und Deutschland als einer von 15 Finalisten.

Der österreichische Konditormeister und Chocolatier Johannes Warmuth vertrat Österreich und Deutschland beim World Chocolate Masters Finale 2026 in Antwerpen. Er gehörte zu den 15 Finalisten und trat am 26. und 27. Oktober gegen internationale Konkurrenz an.

Warmuth qualifizierte sich 2024 für das Weltfinale, nachdem er den Titel Chocolate Master Central Europe gewonnen hatte. Seit rund 20 Jahren verfolgte er den Traum von einer Teilnahme am Weltfinale.

Die Finalisten präsentierten Pralinen und Schokoladenskulpturen

Unter dem Motto „Play & Taste“ mussten die Finalisten technische Perfektion, außergewöhnliche Geschmackserlebnisse und innovative Schokoladenkonzepte präsentieren. Zu den Arbeiten gehörten unter anderem Pralinen, Schokoladenskulpturen und moderne Dessertkreationen.

Amaury Guichon übernahm als Head of Jury den Vorsitz der Fachjury. Jordi Roca war Head of Sensory Evaluation, Kirsten Tibballs Head of Technical Evaluation. Markus Bohr, Executive Pastry Chef des Londoner Harrods, gehörte ebenfalls der Jury an.

Warmuth wuchs auf einem Kärntner Bergbauernhof auf. Der Hotelbetrieb seiner Großeltern prägte sein frühes Interesse an Gastronomie und Patisserie. Zu seinen beruflichen Stationen gehörten das Badrutt's Palace Hotel in St. Moritz, das Hotel Hochschober, die Konditorei Semmelrock und das Chewton Glen in England.

Als Berufsschullehrer in Wien gibt Warmuth sein Fachwissen an junge Konditorinnen und Konditoren weiter. Mit Vienna Pastry Arts widmet er sich außerdem kreativer und innovativer Patisserie.

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