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Eine Gruppe festlich gekleideter Gäste steht auf einer Wiese vor einer dicht versammelten Zuschauermenge.

Die Rekrutinnen und Rekruten kamen aus Kärnten und Osttirol. Rund 130 streben eine Unteroffiziers- oder Offizierskarriere an.

Rund 450 Rekrutinnen und Rekruten aus ganz Kärnten und Osttirol legten am Freitag, 6. November 2026, auf dem Sportplatz der Volksschule Flattach ihr Treuegelöbnis auf die Republik Österreich ab.

Die Rekrutinnen und Rekruten gehörten den Jägerbataillonen 24, 25 und 26, dem Führungsunterstützungsbataillon 1 sowie dem Pionierbataillon 1 an. An der Angelobung nahmen Landeshauptmannstellvertreterin Gaby Schaunig, Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber und Bundesverteidigungsministerin Klaudia Tanner teil. Auch die Nationalratsabgeordneten Gabriel Obernosterer und Tina Angela Berger sowie der zweite Landtagspräsident Christoph Staudacher waren dabei. Zahlreiche Ehrengäste aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik erwiesen den Soldatinnen und Soldaten Respekt.

Tanner und Schaunig sprechen über die Landesverteidigung

Tanner sagte eingangs: „Österreich ist keine Insel der Seligen!“ Bei der Übernahme des Ministeriums habe es starke Einsparungen gegeben: „Als ich dieses Ministerium übernommen habe, unterlag es starken Einsparungen – wir konnten teilweise unsere Fahrzeuge nicht volltanken.“ Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Jahr 2022 würden Österreich und Europa stark und intensiv in die Modernisierung der Streitkräfte und damit auch in die Landesverteidigung investieren, sagte die Ministerin. Sie gratulierte den Rekrutinnen und Rekruten und versicherte ihren Angehörigen, dass die Familienmitglieder in den Händen bestens qualifizierter Ausbilderinnen und Ausbilder seien.

Landeshauptmannstellvertreterin Gaby Schaunig erinnerte daran, dass Demokratie, Freiheit und Souveränität nicht selbstverständlich seien, sondern Tag für Tag aufs Neue erstritten und verteidigt werden müssten. Sie sagte: „Die heutige Angelobung ist auch ein Auftrag an uns alle: Lassen Sie uns gemeinsam, in Gedanken, den Treueschwur gegenüber unserer Republik erneuern. Das ist geistige Landesverteidigung, und die beginnt im Alltag.“ Schaunig dankte Tanner für den hohen Stellenwert Kärntens als militärischer Standort bei Investitionen. Den Soldatinnen und Soldaten sprach sie Dank für ihren überaus wertvollen Beitrag aus.

Rund 130 streben eine Offiziers- oder Unteroffizierskarriere an

Kärntens Militärkommandant Brigadier Philipp Eder bedankte sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und lobte besonders die jungen Soldatinnen und Soldaten, die sich für den Dienst an der Waffe entschieden haben. Rund 130 der Rekrutinnen und Rekruten streben eine Unteroffiziers- beziehungsweise Offizierskarriere an. Sie werden daher länger als sechs Monate im Ausbildungsdienst bleiben. „Es ist ein Dienst aus Überzeugung, es ist ein Dienst an der Republik“, sagte Eder.

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