Flughafen Wien erlaubt bis zu zwei Liter je Flüssigkeitsbehälter
Bild mit KI erstellt Seit Juli 2026 dürfen Flüssigkeitsbehälter am Flughafen Wien bis zu zwei Liter fassen, an vielen anderen Airports gilt weiter die 100-Milliliter-Grenze.
Am Flughafen Wien sind seit Juli 2026 neue Sicherheitsscanner in Betrieb. Sie erlauben Flüssigkeitsbehälter bis zu zwei Litern im Handgepäck. Laptops und Tablets müssen bei der Sicherheitskontrolle nicht mehr separat aus dem Gepäck genommen werden.
An vielen Flughäfen dürfen Flüssigkeiten nur in Behältern mit maximal 100 Millilitern mitgeführt werden. Diese müssen in einem transparenten, wiederverschließbaren 1-Liter-Beutel verstaut werden. Pro Person ist ein solcher Beutel erlaubt. Innerhalb Europas sind noch nicht alle Flughäfen mit der neuen Technologie ausgestattet. Bei der Rückreise können daher andere Bestimmungen gelten als beim Abflug in Wien.
Für Babynahrung, Medikamente und Kontaktlinsenflüssigkeiten gelten Ausnahmen. Die für die Reise benötigte Menge darf grundsätzlich mitgeführt werden. Bei Medikamenten empfiehlt der ÖAMTC, vorsorglich ein ärztliches Attest mitzunehmen.
Powerbanks, E-Zigaretten und Lithium-Ersatzbatterien müssen ausschließlich im Handgepäck transportiert werden. Wer in die USA reist, sollte Smartphones, Tablets und Laptops ausreichend laden. Bei der Sicherheitskontrolle kann es erforderlich sein, diese Geräte einzuschalten.
Die Vorgaben der Fluggesellschaften zu Größe und Gewicht des Handgepäcks unterscheiden sich teils deutlich. Besonders Billigfluglinien kontrollieren sie häufig streng. Ist ein Gepäckstück zu groß, muss es oft gegen zusätzliche Gebühren als Aufgabegepäck eingecheckt werden.
Marmeladen, Honig und Gelees gelten vielfach als Flüssigkeiten und unterliegen den entsprechenden Bestimmungen. Für Reisen mit Kindern oder Haustieren sollten Reisende die Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaft prüfen, da sie je nach Airline unterschiedlich ausfallen können.
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