Polizei nimmt in Barcelona rund 100 Demonstrierende fest
Bild mit KI erstellt Etwa ein Viertel der in Barcelona Festgenommenen war minderjährig. Mehr als 220 Beamte waren gegen die Ausschreitungen im Einsatz.
Bei den Protesten in Barcelona gab es rund 100 Festnahmen durch die Polizei der Region Katalonien sowie die Stadtpolizei. Minderjährige machten etwa ein Viertel der Festgenommenen aus.
An den Protesten beteiligten sich Hunderte Menschen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter. Den Anstoß zur Teilnahme der Jugendlichen an der nicht vorab angekündigten Kundgebung im Zentrum der Stadt gab ein Aufruf in sozialen Netzwerken. Wofür genau demonstriert wurde, war unklar.
Die ersten gewaltsamen Vorfälle ereigneten sich gegen 18.00 Uhr. Zu den mutmaßlichen Taten der Beteiligten gehörten das Inbrandsetzen von Müllcontainern und das Plündern von Geschäften. Beteiligte sollen außerdem Fahrräder und Motorräder sowie Einrichtungen im Straßenraum in Mitleidenschaft gezogen haben. Auch während der Nacht war ein Ende der Gewalt vorerst nicht erreicht.
Mehr als 220 Beamte waren eingesetzt, um die Ausschreitungen einzudämmen. Bei einem spätabendlichen Termin mit der Presse stellte Bürgermeister Jaume Collboni klar, dass die Gewalttaten nicht ohne Folgen bleiben würden. Das betreffe sowohl Volljährige, die daran beteiligt gewesen seien, als auch jene, die für die minderjährigen Beteiligten einzustehen hätten.
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